Energie | Umwelt | Touristik

Energie: 

Der Energiebedarf steigt weltweit rasant. Vietnam gilt in Südostasien als einer der effizientesten und dynamischsten Strommärkte in Asien, da das Land gute Voraussetzungen anbietet. Aus diesem Grund setzt die Regierung auf den Ausbau von erneuerbaren Energien wie etwa Biomassen-, Wind- und Solarenergie. Des Weiteren stehen Geothermie und Gezeitenenergie als neue Energiequellen im Fokus. Dies bietet nicht nur für ausländische Investoren, sondern auch Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt. Erneuerbare Energien tragen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen und somit zum Klimaschutz bei.

Jedoch werden gegenwärtig weiter auf kostengünstige Energiequellen wie Kohle, Öl, Erdgas und Wasserkraft zurückgegriffen. 

Bislang sind erneuerbare Energien jedoch keine Alternativen zu den konventionellen Energiequellen (z.B. Kohle, Erdgas). Allerdings fehlt es weiterhin an Projektträger, Fachwissen, Erfahrungen und Investoren. 


Umwelt: 

Die Umweltzerstörung hat drastische Ausmaße angenommen. Die Zunahme der städtischen Bevölkerung und das rasante Wirtschaftswachstum tragen zu hohem Ressourcen- und Energieverbrauch, starker Luftverschmutzung und belasteten Böden, Küsten und Gewässern bei. Die zunehmende Luftverschmutzung resultiert unter anderem aus dem wachsenden Verkehrsaufkommen, etwa durch die steigende Anzahl von Motorrädern und Pkws. Vietnam ist insbesondere aufgrund seiner langen Küste stark vom Klimawandel betroffen. Mitunter gehören jährliche Überschwemmungen und starke Regenfälle während der Monsun-Zeit zu den größten Problemen. 

Es müssen auf regionaler und nationaler Ebene Kapazitäten für den Umwelt- und Klimaschutz ausgebaut werden, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen ist in diesem Zusammenhang sehr gefragt. 


Tourismus: 

Der Tourismussektor ist gegenwärtig einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige. Ständiger Wandel und schnelles Wachstum ermöglichen der Tourismusindustrie ein enormes Marktpotenzial für Investoren und globale Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts des enormen Wachstums und der großen weltweiten Nachfrage existiert gleichzeitig ein Mangel an qualifizierten Fachkräften und geeigneten Infrastrukturen. Um dem langfristig und nachhaltig entgegenzuwirken, muss ein kontinuierlicher Ausbau von Infrastrukturen und die Ausbildung von neuen Fachkräften in der Tourismusbranche gefördert werden.